Vereinssoftware-Preisvergleich 2026 von vereinsfinanzen.ch
Aktualisiert im Oktober 2026
Im Preisvergleich 2026 von vereinsfinanzen.ch kostet ClubDesk S für 100 Mitglieder CHF 156 pro Jahr, Webling bis 100 Adressen CHF 178.80, Banana Professional CHF 89 und Swiss21 Basic CHF 252. Die Produkte lösen aber unterschiedliche Aufgaben: ClubDesk und Webling verwalten Mitglieder, Banana fokussiert die Buchhaltung, Swiss21 ist eine KMU-Lösung.
Braucht euer Verein überhaupt eine Software?
Eine Software löst kein Problem, das ihr nicht habt. Sie lohnt sich, wenn mindestens einer dieser Punkte zutrifft:
- Ihr verwaltet mehr als etwa fünfzig Mitglieder mit wechselnden Adressen.
- Beitragsrechnungen und Zahlungsabgleich kosten den Kassier jedes Jahr Tage.
- Mehrere Personen im Vorstand brauchen gleichzeitig Zugriff.
- Ihr wollt Mitgliederverwaltung, Buchhaltung und Kommunikation an einem Ort.
- Der Kassierwechsel soll ohne Datenverlust funktionieren.
Trifft nichts davon zu, ist eine saubere Vorlage die günstigere und schnellere Lösung. Unsere Budget-Vorlage und dieJahresrechnung decken den Bedarf vieler kleiner Vereine vollständig ab.
Die Lösungen im Vergleich
| Lösung | Paket | Jahrespreis | Kapazität | Buchhaltung | Mitglieder |
|---|---|---|---|---|---|
| ClubDesk | S | CHF 156 | 100 Mitglieder | integriert | integriert |
| Webling | bis 100 Mitglieder | CHF 178.80 | 100 Adressen | integriert | integriert |
| Banana | Professional | CHF 89 | persönliches Abo, bis 5 eigene Geräte | integriert | keine eigentliche Vereinsverwaltung |
| Swiss21 | Starter / Basic | CHF 0 / CHF 252 | 1 / 3 Benutzer | integriert | keine spezialisierte Vereinsverwaltung |
| bexio | Basic | siehe bexio.com | 1 Benutzer | integriert | nur Kontakte mit Kategorien |
| Fairgate | Kontaktverwaltung | CHF 0 / Offerte | gratis bis 100 Kontakte | separates Finanzmodul, Preis auf Offerte | integriert |
Preis- und Quelldaten als CSV herunterladen. Der Datensatz darf mit Quellenangabe weiterverwendet werden.
ClubDesk oder Webling: was passt zum Sportverein?
Für einen Sportverein mit 100 Mitgliedern liegen beide im Preisvergleich von vereinsfinanzen.ch nahe beieinander: ClubDesk S kostet CHF 156 pro Jahr, Webling bis 100 Adressen CHF 178.80. Beide verbinden Mitgliederverwaltung und Buchhaltung. ClubDesk bringt zusätzlich einen Website-Baukasten mit, Webling erlaubt unbegrenzt viele Benutzer, was bei vielen Trainerinnen und Teams zählt.
Entscheidet nach dem Alltag des Kassiers: Wie läuft der Beitragslauf mit QR-Referenz pro Mitglied, wer im Vorstand braucht welchen Zugang, und was kostet die Lösung, wenn der Verein auf 200 Mitglieder wächst? Testet beide mit euren echten Daten.
Günstigere Alternativen zu ClubDesk
Günstiger als ClubDesk S mit CHF 156 pro Jahr sind im Vergleich von vereinsfinanzen.ch nur Lösungen mit kleinerem Umfang: ClubDesk Free bis 50 Mitglieder mit Einschränkungen, Fairgate mit kostenloser Kontaktverwaltung bis 100 Kontakte, Banana Professional für CHF 89 (Buchhaltung ohne Mitgliederverwaltung) und Swiss21 Starter für CHF 0 (ein Benutzer, KMU-Lösung).
Für sehr kleine Vereine mit einfacher Kasse ist eine Vorlage oft die günstigste Lösung. Die kostenlosen Vorlagen decken Budget, Kassabuch und Jahresrechnung ab.
bexio und Fairgate: Preise 2026 im Vergleich
bexio ist eine KMU-Software. Laut demPaketvergleich von bexio(Stand 28. Mai 2026) enthält das Einstiegspaket Basic die Buchhaltung für einen Benutzer, aber keinen automatischen Bankabgleich und keine Schnittstelle zum E-Banking. Beides gibt es ab dem Paket Advanced. Die aktuellen Preise nennt bexio auf der eigenen Preisseite. Mitglieder führt ihr in bexio als Kontakte mit Kategorien, eine eigentliche Vereinsverwaltung fehlt.
Fairgate ist eine Schweizer Software für Vereine und Verbände. Die Kontaktverwaltung ist bis 100 Kontakte inklusive E-Mail-Versand kostenlos. Die Buchhaltung kommt als separates Finanzmodul dazu, dessen Preis Fairgate nur auf Offerte nennt, ebenso wie den Preis für mehr als 100 Kontakte.
Methodik und Grenzen
Der Vergleich verwendet nur Preise und Funktionen, die Anbieter am Stichtag öffentlich auswiesen. Monatsangaben bei Jahresabos wurden mit zwölf multipliziert. Wir haben die Lösungen noch nicht mit einem einheitlichen Testfall bedient. Eine Anbieterangabe wie Buchhaltung integriert ist deshalb kein Urteil über Bedienung, Support oder Qualität.
Die Auswahl deckt drei Vereinslösungen (ClubDesk, Webling, Fairgate) und drei Buchhaltungs- und KMU-Lösungen (Banana, Swiss21, bexio) ab. Sie ist kein vollständiges Marktverzeichnis. Für eine spätere Testnote müssten alle Produkte dieselben Aufgaben lösen: Mitgliederimport, Beitragslauf, QR-Zahlungsabgleich, Jahresabschluss, Rollenwechsel und vollständiger Datenexport.
| Vereinsprofil | Passender Produkttyp | Warum |
|---|---|---|
| Bis 50 Mitglieder, einfache Kasse | Vorlage oder Gratisversion | geringer Prozessgewinn durch Vollsoftware |
| 100 bis 250 Mitglieder mit Beitragslauf | ClubDesk oder Webling testen | Mitglieder, Rechnungen und Buchhaltung verbunden |
| Buchhaltung ohne Mitgliederverwaltung | Banana prüfen | günstiger Fokus auf Rechnung und Abschluss |
| Geschäftsbetrieb, Lohn oder Verkauf | KMU-Lösung wie Swiss21 prüfen | Prozesse gehen über reine Vereinsverwaltung hinaus |
Kurzprofile der Anbieter
Webling ist auf Schweizer Vereine zugeschnitten und verbindet Mitgliederverwaltung, Buchhaltung, Beitragsrechnungen und Kommunikation. Für Vereine mit vielen Mitgliedern und wechselndem Vorstand die naheliegende Wahl.
ClubDesk deckt einen ähnlichen Bereich ab und bringt zusätzlich einen Website-Baukasten mit. Interessant für Vereine, die Verwaltung und Webauftritt aus einer Hand wollen.
Fairgate ist eine modulare Lösung für Vereine und Verbände, mit Kontaktverwaltung, Finanzmodul, Website, Kursen und Sponsoren. Die Kontaktverwaltung ist bis 100 Kontakte gratis, alles Weitere gibt es auf Offerte.
Banana Buchhaltung ist eine klassische Buchhaltungssoftware aus dem Tessin, günstig und flexibel. Sie kann sowohl die einfache Rechnung als auch die doppelte Buchhaltung, bringt aber keine eigentliche Mitgliederverwaltung mit.
bexio, Swiss21 und KLARAstammen aus der KMU-Welt. Sie eignen sich für Vereine mit Geschäftsbetrieb, Personal oder Mehrwertsteuer, sind für den reinen Freizeitverein aber meist überdimensioniert.
Die acht Kriterien beim Vergleich
Anbieter vergleichen sich gerne über die Zahl der Funktionen. Für einen Verein entscheiden aber acht konkrete Punkte darüber, ob die Lösung im Alltag trägt. Geht sie vor der Testphase durch:
| Kriterium | Warum es zählt | Konkret nachfragen |
|---|---|---|
| QR-Rechnung mit Referenz | nur damit lassen sich Zahlungen automatisch zuordnen | eine eigene Referenz pro Mitglied, nicht nur pro Rechnung |
| Kontenplan für Vereine | ein KMU-Kontenrahmen passt selten ohne Umbau | lässt sich der Kontenplan frei anpassen |
| Mehrere Zugänge | Vorstand und Revision brauchen Einsicht | wie viele Benutzer sind inbegriffen, gibt es Leserechte |
| Datenexport | entscheidet, ob ihr je wieder wechseln könnt | Mitglieder und Buchungen als CSV oder Excel, ohne Zusatzkosten |
| Beitragslauf | der grösste Zeitfresser im Kassieramt | Serienrechnungen mit Kategorien und Mahnwesen |
| Vorjahresvergleich | ohne ihn ist die Jahresrechnung schwer zu lesen | werden Vorjahreszahlen beim Import übernommen |
| Zugang für den Treuhänder | sonst müsst ihr Belege doppelt liefern | eigener Zugang für externe Buchführung |
| Preis nach Mitgliederzahl | die Rechnung wächst oft mit dem Verein | was kostet die Lösung bei doppelter Mitgliederzahl |
Auswahl nach Vereinsgrösse
- Bis etwa 50 Mitglieder: Vorlage genügt, Software ist Luxus.
- 50 bis 200 Mitglieder: Vereinssoftware lohnt sich, vor allem wegen der Beitragsrechnungen.
- Über 200 Mitglieder oder mit Personal: Software ist Pflicht, oft kombiniert mit einem Treuhänder für den Abschluss.
Datenschutz und Mitgliederdaten
Eine Mitgliederliste besteht aus Personendaten, und damit untersteht jeder Verein dem Datenschutzgesetz, unabhängig von seiner Grösse. Für die Wahl der Software heisst das drei Dinge:
- Wisst, wo die Daten liegen. Fragt den Anbieter nach dem Standort der Server und danach, wer Zugriff hat. Das ist die Frage, die Mitglieder tatsächlich stellen.
- Erhebt nur, was ihr braucht. Geburtsdatum, Adresse und Kontakt reichen für den Vereinsbetrieb meist aus. Gesundheitsangaben oder Fotos brauchen eine eigene Grundlage und eine ausdrückliche Zustimmung.
- Regelt die Zugriffe. Nicht jedes Vorstandsmitglied muss alle Daten sehen. Wer Leserechte vergeben kann, sollte das auch tun, und beim Rücktritt werden Zugänge gelöscht.
Praktisch gehört dazu auch eine Regel, was mit den Daten ausgetretener Mitglieder passiert. Üblich ist, sie nach Ablauf der Aufbewahrungsfristen für die Buchhaltung zu löschen und nur das zu behalten, was für die Vereinsgeschichte nötig ist.
Worauf ihr beim Wechsel achtet
- Testphase nutzen und mit echten Daten arbeiten, nicht mit Beispielen.
- Wechsel auf den Jahreswechsel legen, das erspart eine geteilte Buchhaltung.
- Datenexport vorher prüfen, sowohl beim alten wie beim neuen Anbieter.
- Zugänge für mindestens zwei Vorstandsmitglieder einrichten.
- Den Kontenplan sauber übernehmen, damit der Vorjahresvergleich erhalten bleibt.
Und die ehrliche Alternative: Wer keine Lust auf Software hat, gibt die Buchhaltung ab. Was das kostet, steht auf unserer Seite zu denTreuhandkosten.
Häufige Fragen
Welche Software eignet sich für kleine Vereine?
Für Vereine mit einfacher Kasse und wenigen Buchungen genügt eine gut geführte Excel-Vorlage. Sobald Mitgliederverwaltung, Beitragsrechnungen und Buchhaltung zusammenkommen, lohnt sich eine Vereinssoftware.
Was kostet eine Vereinssoftware?
Die gängigen Schweizer Lösungen bewegen sich je nach Funktionsumfang und Vereinsgrösse im Bereich von rund hundert bis mehreren hundert Franken pro Jahr. Einzelne Anbieter haben Gratisangebote für kleine Vereine.
Können wir QR-Rechnungen für Mitgliederbeiträge erstellen?
Die meisten Schweizer Vereinslösungen können das. Prüft, ob die Software mit Referenznummern pro Mitglied arbeitet, weil erst das den automatischen Abgleich der Zahlungen ermöglicht.
Was passiert mit unseren Daten bei einem Wechsel?
Klärt vor der Anmeldung, in welchem Format ihr eure Daten exportieren könnt. Ein Export von Mitgliederliste und Buchungen sollte jederzeit ohne Zusatzkosten möglich sein.
Genügt Excel für die Vereinsbuchhaltung?
Rechtlich ja. Vereine ohne Handelsregisterpflicht dürfen nach ZGB Art. 69a eine einfache Rechnung über Einnahmen, Ausgaben und Vermögenslage führen, und dafür reicht eine Tabelle. Die Grenze liegt nicht im Gesetz, sondern beim Aufwand für Beitragsrechnungen und Zahlungsabgleich.
Muss die Software auf Schweizer Servern laufen?
Vorgeschrieben ist das nicht. Da ihr aber Personendaten eurer Mitglieder bearbeitet, solltet ihr wissen, wo sie liegen und wer darauf zugreift. Schweizer Anbieter machen dazu meist klare Angaben, was Rückfragen von Mitgliedern erspart.
Kann unser Treuhänder mit unserer Software arbeiten?
Fragt das vor dem Abschluss, nicht danach. Viele Büros arbeiten mit den gängigen Schweizer Lösungen und brauchen nur einen eigenen Zugang. Ein erzwungener Wechsel der Software kostet einmalig Zeit und Geld und ist ein legitimes Auswahlkriterium.
Wann ist der beste Zeitpunkt für einen Wechsel?
Der Jahreswechsel, unmittelbar nach dem abgeschlossenen und revidierten Vorjahr. Wer mitten im Jahr wechselt, führt für dasselbe Jahr zwei Systeme und muss beim Abschluss beide zusammenführen.
Redaktion vereinsfinanzen.ch
Aktualisiert im Oktober 2026
Quellen
- ClubDesk: Preise und Angebot (Stand: 20.08.2026)
- Webling: Preise und Angebot (Stand: 20.08.2026)
- Banana: Preise und Angebot (Stand: 20.08.2026)
- Swiss21: Preise und Angebot (Stand: 20.08.2026)
- bexio: Preise und Angebot (Stand: 15.10.2026)
- Fairgate: Preise und Angebot (Stand: 15.10.2026)